Einführung in die phänologischen Stadien der Zitrusfrüchte
Fournier definierte 1978 die Phänologie als das Studium biologischer Phänomene, die an einen bestimmten periodischen Rhythmus angepasst sind, wie Austrieb, Fruchtreife und andere. Diese Phänomene stehen im Zusammenhang mit dem Klima des Ortes, an dem sie auftreten; und umgekehrt kann man aus der Phänologie Abfolgen zum Klima und besonders zum Mikroklima ableiten, wenn weder das eine noch das andere hinreichend bekannt ist.
Die in landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen häufig beobachteten Ereignisse sind: Aussaat, Keimung, Auflauf (Beginn), Blüte (erste, volle und letzte) und Ernte. Zusätzlich in bestimmten Kulturen beobachtete Ereignisse sind: Vorhandensein von Knospen, Blattaustrieb, Fruchtreife und Blattfall bei verschiedenen Obstbäumen.
Der Zeitraum zwischen zwei verschiedenen Phasen wird als phänologisches Stadium bezeichnet. Die Bezeichnung verschiedener bedeutender phänologischer Stadien variiert je nach beobachteter Pflanzenart.
VORHERRSCHENDE STADIEN - ZITRUS
- Knospe in Ruhe
- Geschwollene Knospe
- Erscheinen der Blütenknospen
- Krone sichtbar
- Staubblätter sichtbar
- Offene Blüte
- Blütenblattfall
- Fruchtansatz
- Kelchschluss
- Frucht zu 40 % entwickelt
- Färbungsbeginn (Reifebeginn)